Minneola-Himbeere-Birnenkonfitüre

Da meine Marmeladenvorräte sich dem Ende zuneigen, habe ich heute erstmal schnell für Nachschub gesorgt 🙂 Der Plan war eigentlich irgendetwas mit Mango, aber beim aufschneiden der Selbigen erlebte ich eine unschöne Überraschung. Das Fruchtfleisch war leider schon ein Bisschen braun, ergo nicht mehr zu gebrauchen. Ein derber Rückschlag, aber so schnell lasse ich mich von meinen Vorhaben nicht abbringen 😀
Dann werden halt Obstkorb und Froster durchwühlt. (Da findet sich immer etwas)
Na bitte, wer sagts denn… Im Obstkorb tummelten sich noch vier Minneolas sowie eine überreife Birne und im Froster lachte mich noch eine Tüte Himbeeren an.
PERFEKT!!!
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Selbstgemacht ist leckererer :)

Neulich ist mir doch echt die Marmelade ausgegangen und irgendwie hatte ich nicht die Muse Neue zu Kochen. Und was habe ich dann getan? Genau… Ich kaufte ein Glas „Erdbeermarmelade“! Es war auch nur so ein klitzekleines Gläschen und der Aufdruck versprach 75% Frucht inside.Das kann man dann ja schon mal machen. Muss man aber nicht. Und das hat sich nach dem Öffnen das Glases auch bestätigt. Die Marmelade roch künstlich. Ihre Farbe war alles andere als ERDBEERrot, sondern irgendwie ausgebleicht.
Was den Fruchtgehalt angeht: Die Erdbeeren waren sooo klein püriert (Stückchenanzahl gen NULL), das ich mir kein fundiertes Urteil erlauben kann 🙁
Also habe ich dann doch lieber wieder den Kochlöffel geschwungen und die Marmelade selbst gekocht.
Wie immer ganz einfach, ohne viel Aufwand.
Diesmal kam Waldfrucht-Vanille ins Gläschen 🙂
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Zutaten:
– 500g TK-Waldfrüchte (die waren noch vom Kuchen backen übrig)
– 250g 2:1 Gelierzucker
– 1 EL Vanillearoma
Zitronensaft hab ich weg gelassen, da in der Waldfruchtmischung Sauerkirschen enthalten waren.

Und so gehts:
– Früchte auftauen lassen
– in einem Topf Früchte mit Gelierzucker und Vanillearoma mischen und ziehen lassen
– Topf auf den Herd
– Aufkochen
– 3 Minuten sprudelnd kochen lassen
– rühren dabei nicht vergessen
– Aber vorsichtig… denn, das kochende Marmeladenzeug ist ECHT HEISS.
Sooo… dann kann auch schon alles in die Gläser verteilt werden –> Deckel drauf und fertig ist die Laube!

Minimale Arbeit und maximaler Geschmack 🙂

Was soll ich nur kochen?

Es ist doch jedesmal das gleiche Theater! Da „will-kann-darf-muss“ man für seine Lieben kochen und hat keinen Plan was. Ihr kennt das? Sicher.
Und wenn man die herzallerliebsten Mitbewohner fragt, was es sein soll, bekommt man immer die gleiche Antwort.
Sowas wie:
– „oooch“
– „weiß auch nicht“
– „koch einfach was“ oder
– „Spaghetti-Bollo kann ich immer essen“
! (gnarf…bis an euer Lebensende o_O)
Na super, bittedankeschön!
Es ist ja auch nicht so, dass ich keine Kochbücher im Schrank hätte. NeeNee…da hab ich schon ein Paar (mehr) die da so vor sich hin einstauben. Ab und zu kram ich da auch mal Eins raus, aber auch nur DAS in dem simple und nicht zu zeitaufwändige Rezepte zu finden sind.
Und letztens, beim stöbern im App-Store, habe ich unter den 100ten von Koch-Apps endlich mal ein richtig tolles „Kochbuch“ gefunden. Am Besten gefällt mir hierbei, dass ich mich nicht durch ellenlange Zubereitungstexte scrollen muss, sondern die Rezepte bebildert und mit minimalem Text sind. Und das, zumindest fürs iPhone bzw. iPad, für schmales Geld. ( gibts auch fürn Mac als Vollversion mit 240 Rezepten in den 4 Kategorien für 12,99€ )
Die wunderbare App nennt sich: “ Das Foto-Kochbuch – schnell & einfach“
Foto

Die App kommt in der Grund (Gratis) Version mit über 60 Rezepten daher und kann in der Kategorien „Italienisch“, „Asiatisch“ und „Backen“ nach Bedarf erweitert werden. Die Rezepte-Erweiterung kosten jeweils knappp 3,-€.
Ich habe mittlerweile ein paar Rezepte nachgekocht und gebacken und kann die App einfach nur empfehlen.
Die abwechslungsreichen Rezepte sind schnell und einfach zuzubereiten.
Genau DAS was ich gesucht habe. Da macht schon die Gratisversion Laune 🙂
Also einfach klicken und los kochen.

Hier der Link für die Mac-Version, um sich schon mal ein Bild von der App zu machen.

Eindeutig im Toleranzbereich

Beim Durchforsten meines Vorrates (das sollte man übrigens in regelmäßigen Zeitabständen unbedingt tun), habe ich in der äußersten Ecke eines Regals ein kleines, einsames Päckchen Gelierzucker gefunden. Ich vermute das verwaiste Ding ist von der letzten „ich koch mal Marmelade“-Aktion übrig geblieben. Diese liegt zwar schon ein paar Lenze zurück, aber das MHD. des Gelierzuckers bewegte sich eindeutig noch im Toleranzbereich. 🙂 Mit all seiner Überzeugungskraft hat dieses kleine Gelierzuckerpäckchen mich dann dazu überredet heute den Kochlöffel zu schwingen und eine PAAR Gläschen Marmelade zu kochen.

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